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Home > Vins des Chevaliers : Eine Hommage an die Sherpas
Eine Hommage an die Sherpas
Unser « Sherpa » auf dem Dach der Welt…
Am 20. Mai 2010 hat Sherpa Norbu eine Flasche „Sherpa-Wein“ auf den Gipfel des Mount Everest (8848 m ) getragen! (siehe dazu auch den Beitrag von Martin Kilchmann in der Sonntagszeitung vom 25. April 2010) Version française... Der Sherpa–Wein erzählt die Geschichte einer besonderen Everest-Expedition. Er ist den Sherpas des Himalaja gewidmet, die Bergsteiger aufs Dach der Welt begleiten. Mit dem Verkaufserlös wird unter anderem die professionelle Ausbildung der Sherpas zu anerkannten Bergführern unterstützt. ![]() Mit Hilfe der Sherpas stand am 21. Mai 2008 Patrick Z’Brun als Mitglied einer Schweizer Expedition auf dem Mount Everest. Im Rahmen dieser Schweizer Expedition ist das interkulturelle Filmprojekt «Sherpas – Die wahren Helden am Everest» entstanden, das das Leben und die Arbeit der Sherpas ins Zentrum rückt. Sie agieren engagiert von westlichen Unternehmern – als Träger, Führer und Helfer zwischen den Höhenlagern der Himalajaberge. Um ihre Ansichten und Gefühle so authentisch wie möglich zu vermitteln, bestand das Kamera-Team auch aus Sherpas, die die Expedition bis auf den Gipfel begleiteten. Der Film wurde im Mai 2009 erstmals in einer dreiteiligen DOK-Serie auf SF1 und im September auf Arte gezeigt. Zur Bestellung... Swiss Sherpa-Projekt für mehr Eigenständigkeit
Das intensive Zusammensein mit den Sherpas hat Patrick Z’Brun nachhaltig berührt und ihm den Impuls zum Ausbildungsprojekt «Swiss Sherpa» gegeben. Sherpas sollen die Möglichkeit erhalten, sich zum international anerkannten Bergführer auszubilden, um künftig bei Expeditionen und Trekkings nachhaltiger profitieren zu können. Ein erster Schritt im Rahmen des Swiss Sherpa-Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (IVBV). 2006 hat der IVBV einen zweckgebundenen Ausbildungsfonds eröffnet, um unter anderem die Bildung eines anerkannten nepalesischen Bergführerverbands zu fördern, der nun mittels Sherpa-Wein unterstützt wird. ![]()
Zwei Franken pro Wein in den Ausbildungsfonds
Als Inhaber der traditionsreichen Kellerei Vins des Chevaliers hat Z’Brun gemeinsam mit Sherpa Purna – dem Koch der Everest-Expedition – und seinem Oenologen Marc-André Devantéry den Sherpa-Wein kreiert. Die rote Assemblage von Pinot Noir und Humagne Rouge wird von einer speziellen Etikette geziert, die aus Respekt vor dem buddhistischen Glauben der Sherpas entstanden ist. In Anlehnung an eine tibetanische Gebetsfahne sind darauf vier prägende Begegnungen Patrick Z’Bruns mit Sherpas festgehalten, die seine tiefe Dankbarkeit verdienen. Zwei Franken pro verkaufte Flasche fliessen direkt in sein Ausbildungsprojekt «Swiss Sherpa». ![]()
Der Sherpa-Wein
Der «Sherpa» ist eine rote Assemblage von Pinot Noir und Humagne Rouge. Die Pinot-Traube, teilweise im Eichenfass ausgebaut, verleiht ihm Kraft und Robustheit. Die alpine Rebsorte Humagne Rouge mit seinen weichen Tanninen erbringt ein fruchtiges Bouquet und verleiht dem Wein seinen Charakter. So entsteht ein ausdrucksvoller und harmonischer Wein in Anlehnung an die traditionsreichste Walliser Assemblage, den Dôle. Zur Bestellung... Die Gebetsfahne
Gebetsfahnen spielen im Leben der Sherpas eine wichtige Rolle und sind beinahe auf jedem Bergpass und Gipfel ihrer Heimat zu finden. Sie flattern im Wind und transportieren so die Gebete und Wünsche zum Himmel. Vins des Chevaliers hat für die Weinetikette des „Sherpa“ eine eigene Gebetsfahne kreiert. Der Text in nepalesischer Schrift erzählt von Z’Bruns Gipfelsturm auf den Mount Everest und ist von Sherpa Purna in der Schweiz bei Vins des Chevaliers geschrieben worden. ![]() Vier prägende Begegnungen mit Sherpas (Auszüge aus dem Expeditions-Tagebuch von Patrick Z'Brun) ![]() TEMBA SHERPA’S YETI
«Ein wildes Fabelwesen wacht über der Tür von Temba Sherpa. Der taubstumme Künstler hat es selbst gemalt. In seiner naiven Malerei stellt er die Khumbu-Region dar, in die das Sherpa-Volk vor 500 Jahren eingewandert ist – lange Zeit bevor viele Sherpas im Tourismus ein Einkommen fanden. Als neunjähriger Bub hat Temba Sherpa mit seinem Vater diese Region einmal durchwandert. Seither zehrt er von dieser Reiseerinnerung und malt das Erlebte aus dem Gedächtnis heraus. Er zeigt mir seine Bilder, sein Atelier und seine Malutensilien. Ich kaufe ihm ein Bild ab, an dem er acht Monate lang arbeitete und das er mir wild gestikulierend, mit Hilfe seiner über 80 jährigen Mutter erklärt. In der linken Ecke guckt schelmisch Yeti hinter dem Everest hervor, der so hoch ist, dass er keinen Platz findet auf dem Bild...»
DER SITZ DER GÖTTER
«Auf dem Weg in unser Basislager besuchen wir oberhalb von Pangboche den rang-höchsten Priester im Khumbu-Tal, den Lama Geshe. Seit Jahren besuchen ihn Everest-Bergsteiger, um seinen Segen für eine unfallfreie Expedition zu erhalten. Dieser alte Sherpa empfängt uns bei sich zu Hause und wir erleben eine eindrückliche, fröhliche Feier. Er legt jedem von uns einen Schal um den Hals und segnet uns. Als ich mich von ihm verabschiede und dabei meine Stirn seine berührt, fasst er meine Hände und zieht mich zu ihm. Dabei blicken wir uns in die Augen. Dieser Händedruck und dieser Blick berühren mich tief...»
SHERPAS – DIE WAHREN HELDEN
«Gegen 4 Uhr meldet sich scheu das erste Tageslicht. Rund eine Stunde später erleben wir ein einzigartiges Szenario: Auf unserer rechten Seite geht über dem tibetanischen Hochland langsam die Sonne auf, während sich auf unserer linken Seite der Vollmond allmählich verabschiedet. Rund zwei Stunden später erreichen wir den Südgipfel und erblicken den spektakulären Gipfelgrat mit dem legendären Hillary-Step. Noch ein paar Schritte und wir stehen auf dem höchsten Punkt der Erde. Die ganze Welt strahlt uns rundum entgegen. Long Dorjie, der mich wie ein Freund begleitete, und ich fallen uns in die Arme. Ich bin dem Everest und seinen wahren Helden sehr dankbar...» ![]() GRENZERFAHRUNGEN
«Der Rückweg führt uns über den Dughla-Pass, wo steinerne Gedenkstätten an verunglückte Bergsteiger erinnern. Bereits von weitem sehe ich die zahllosen Gebetsfahnen am Horizont flattern. Vor rund anderthalb Monaten sass ich mit einem Bergfreund hier und wir philosophierten über Sinn und Unsinn einer Everest-Expedition, während wir unseren Sherpas zuschauten, wie sie Gebetsfahnen entrollten. Ein Ort wie dieser führt einen vor Augen, wie nah Tod und Leben sein können. Ich sehe wieder meinen Freund vor mir, wie er alleine da sitzt, in Gedanken versunken. Es sei sehr schön hier und er fühle sich wohl, sagte er. Nun ist auch er nicht mehr unter uns: Kurz nach dem Gipfelerfolg stirbt er in den Armen eines Sherpas. Statt ihn wie viele andere Leichen liegen zu lassen, tragen sie ihn runter und errichten ihm auf knapp 8’000m ein Grab...» ![]() PARTNER'S - SIE UNTERSTÜTZEN DAS SWISS-SHERPA PROJEKT
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